Herzlich Willkommen bei Stützrad!
Der Verein Stützrad wurde im Oktober 2007 von Walter Kaufmann gegründet.
Mittlerweile bietet der Verein drei Leistungen an:
1. DIE ERZIEHUNGSHILFE
2. DIE SOZIALBETREUUNG
3. DEN KRISENDIENST FÜR FAMILIEN
1. WAS IST ERZIEHUNGSHILFE?
Erziehungshilfe stellt eine Intensivbetreuung für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Problemsituationen oder nach einer Heimentlassung dar, um den Beziehungserfolg zu stabilisieren. Die Betreuung erfolgt grundsätzlich als Einzelbetreuung. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche ab dem 10. Lebensjahr (in begründeten Ausnahmefällen ab dem 8. Lebensjahr) bis zur Erreichung der Volljährigkeit.
Zuweisungskriterien für eine Erziehungshilfe können beispielsweise die erwartete Gefährdung des Kindeswohls/des Wohles eines/einer Jugendlichen sein, was verschiedene Formen riskanter Lebensbedingungen umfasst und eine lebensbewältigende Handlungsfähigkeit nicht erwarten lässt. Auch Sozialisations-Probleme, psychosoziale Entwicklungskrisen, akute emotionale Belastungen, sowie die Nachbetreuung einer „vollen Erziehung“ können als Zuweisungskriterien betrachtet werden.
Ziele:
- Besserung von psychischen und sozialen Entwicklungsstörungen durch eine individuelle Intensivbetreuung in verschiedenen Problemsituationen
- Erreichung altersentsprechender und –üblicher Entwicklungsetappen
- Stabilisierung des Erziehungserfolges nach einer Heimentlassung oder erlebnispädagogischen Projekten
- Erweiterung der individuellen sozialen Handlungsfähigkeit, Selbständigkeit, sowie die Befähigung, die Freizeit selbst sinnvoll zu gestalten
- Erweiterung der Kompetenzen zur Alltags- und Lebensbewältigung
2. WAS IST SOZIALBETREUUNG?
Sozialbetreuung ist ein Nachbarschafts- bzw. Laiendienst, der die Eltern bei der Bewältigung ihrer Erziehungsaufgaben unterstützen soll. Zielgruppe sind Minderjährige bis zum Ende der Pflichtschule.
Ziele:
- Förderung einer positiven Entwicklung des Kindes und einer guten Beziehung zwischen Eltern und Minderjährigen
- Stärkung der Erziehungspersonen bei der Bewältigung ihrer elterlichen Aufgaben
- Sicherer Umgang der Erziehungspersonen bei der Bewältigung ihrer elterlichen Aufgaben
- Positives schulisches Fortkommen der Kinder
- Entlastung der Erziehungspersonen bei anlassbedingter Überforderung
- Kinder und Jugendliche zum Herausbilden eines geglückten Lernverhaltens befähigen
- Eltern für das Herstellen und Absichern einer nachhaltigen und am Lernfortschritt interessierten Lernkultur gewinnen
3. WAS IST KRISENDIENST FÜR FAMILIEN?
Der Krisendienst für Familien wird bei Familien in akuten Krisensituationen eingesetzt, in denen ohne Hilfe von außen das Wohl und die Sicherheit der einzelnen Kinder/Jugendlichen als nicht mehr gewährleistet betrachtet werden kann. Die Betreuung und Begleitung erfolgt im eigenen familiären Umfeld, wobei Kinder, Jugendliche und deren Eltern als Zielgruppe gelten.
Zuweisungskriterium für den Krisendienst in Familien ist prinzipiell die Gefährdung des Kindeswohls bzw. des Wohls eines/einer Jugendlichen, welche aus massiven aktuellen Krisen oder auch durch besonders schwierige Lebensumstände herbeigerufen werden kann. Ebenfalls der Maßnahme zugewiesen können Familien werden, in welchen eine Fremdunterbringung der Kinder angedacht wird, oder sogar eine Fremdunterbringung erfolgt ist, und die Hoffnung besteht, bei intensiver Begleitung eine Verbesserung der Situation zu erzielen, bzw. die Kinder wieder in der Familie rückunterbringen zu können.
Ziele:
- Verhaltensänderungen und Kompetenzerweiterungen der Familienmitglieder initiieren
- Ermöglichung des Verbleibens der Kinder/Jugendlichen im Familienverband, oder Erreichung einer möglichst hohen Akzeptanz aller Beteiligten, wenn die Fremdunterbringen der Kinder/Jugendlichen unvermeidlich ist
- Erweiterung des persönlichen Handlungsspielraumes
- Einsatz von persönlichen Ressourcen
- Erlernen eines wertschätzenden Umganges unter den Familienmitgliedern
- Sicherung der Grundversorgung
Stützrad:
Grabenstraße 168
8010 Graz
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Mobil:
Mail: office@stuetzrad.at


